Online Pokerregeln und die besten Internet Pokerrooms

Poker Nachrichten
Januar/Februar 2007

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Mittwoch, 28. Februar 2007

Beim Fußball-Bundesligaklub Bayer 04 Leverkusen hat Everest-Poker einen Sponsorenvertrag unterschrieben. Die Zusammenarbeit mit dem engagierten Online-Poker-Anbieter beim UEFA Cup-Teilnehmer ist bis zum Ende der Rückrunde dieser Saison festgesetzt. Everest Poker ist der erste multinationale und mehrsprachige Online-Holdem-Poker-Anbieter und einer der populärsten Onlinepoker-Räume in Deutschland. Das hat es in der Bundesliga bislang noch nicht gegeben: Bayer 04 veranstaltet mit Unterstützung des neuen Partners ein Pokerturnier mit professionellen Dealern im eigenen Fußballstadion. Unter dem Motto "Casino Royal - Poker meets Soccer" treffen Partner, Sponsoren und Spieler von Bayer 04 Leverkusen am 23. März in der BayArena an den Pokertischen aufeinander. Zusätzliche richtet Everest Poker derzeit einen speziellen Bayer 04-Pokerraum im Internet ein, in dem jeder Bayer 04-Sympathisant am virtuellen Spieltisch Poker erlernen und seine Fähigkeiten trainieren kann. Gegen Ende der Saison wird Everest Poker ein Liveturnier für die Bayer 04 Fangemeinschaft austragen. Weitere Aktionen, auch im Internet, sind geplant.

Mittwoch, 21. Februar 2007

"Online Glücksspiele sind ein wachsendes Problem," sagt FBI-Agent

Auf einem TV-Sender im amerikanischen Boise, Idaho, waren diese Woche die Überlegungen des FBI bezüglich Internetglücksspielen in einem Bericht zu hören, in dem oberflächlich über die forthin bestehende Beliebtheit von Onlinepoker gesprochen wurde. Die Reporterin von KTVB berichtete in einem Beitrag, in dem sie den wachsenden Pokertrend beschrieb, dass es sich hierbei um die beliebteste Freizeitbeschäftigung der Amerikaner handle und das digitale Zeitalter "Poker zurück an die Spitze der Welt" gebracht habe. Unglücklicherweise war der Reporter nicht besonders gut über die Komplikationen bei den US-Bundes- und Landesgesetzen zu dem Spiel unterrichtet, welches sie nach dem UIGEA (Unlawful Internet Gambling Enforcement Act) als "illegal und vom Ausland gesteuert" bezeichnete: "Vor kurzem hat der Gesetzgeber Online-Glücksspiele mit dem UIGEA 2006 aus den USA verbannt. Das Gesetz beendet die Aktivitäten von Internetcasinos mit Sitz in den USA. Solche Casinos haben sich mit ihrem Geschäft ins Ausland zurückgezogen."
Der Bericht wurde mit den persönlichen Erfahrungen eines jungen Online-Pokerspielers fortgesetzt, bevor erklärt wurde, dass zu jedem Zeitpunkt zehntausende Spieler 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche spielten. Dann wurde FBI-Agent Patrick Kiernan zitiert. Er sagte: "Online-Glücksspiele sind ein wachsendes Problem. Das FBI schätzt meines Wissens nach das Wachstum in dieser Branche auf 10 Milliarden $ (rund 7,5 Mia. €) pro Jahr. Wir wissen nicht, wer eigentlich spielt. Es könnte ein kleines Kind sein oder jemand, der Spielsüchtig ist, Leute also, die gar nicht das Geld dazu haben. Und nur, weil jemand eine Box mit der Aufschrift 'Ich bin über 18' anwählt und über eine Kreditkarte verfügt, werden die Anbieter es akzeptieren, da sie das Geld haben wollen," sagte Kiernan. "Was wird also gegen das Problem unternommen?" fragt die Journalistin in ihrer Untersuchung. Relativ erfolglos versuchte sie, mit einer Reihe von Behörden zu sprechen, um herauszufinden, wie sie die vorgeblich illegale Aktivität zu verhindern gedenken. Weder die Idaho State Police, noch der Staatsanwalt von Idaho ließen sich eine Stellungnahme abringen. Auch bei der örtlichen Bundesstaatsanwaltschaft der USA stand sie bei dem Thema vor verschlossenen Türen. Die einzige zu einem Kommentar bereite Behörde war das FBI in Salt Lake City. "Wir haben hier die Verantwortung für den Staat Idaho. Ich sprach mit den Beamten, die in dieser Gegend arbeiten und es ist einfach kein großes Problem," sagte Kiernan. Der FBI-Mann sagte weiterhin, dass es schlichtweg zu viele andere Verbrechen gebe, um die man sich Sorgen machen müsste. "Die meisten Menschen erkennen nicht, dass es im ganzen Land nur gerade einmal 12.500 FBI-Agenten gibt und wir hier für den Schutz von 300 Millionen Menschen Sorge zu tragen haben. Da somit nicht allzu viele Beamte verfügbar sind, müssen wir Prioritäten setzen," sagte Kiernan. Die Reporterin zielte klar auf die Gefahren für Minderjährige ab, wobei die Sichtweisen von verantwortungsbewussten Anbietern, der Technologie und der Branche selbst vollständig ausgeklammert wurden. So wurde u.a. berichtet: "Nicht nur Erwachsene spielen Online, auch Kinder werden abhängig." NewsChannel 7 fragte: "Kennen Sie viele junge Leute, die spielen?" "Oh ja, meine Cousins und andere in der Highschool," sagte Lawley (der junge Pokerspieler aus dem Interview).
"Die Anmeldung basiert auf Ehrlichkeit und wenn du das Geld hast, kannst du online spielen."

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Montag, 19. Februar 2007

Internationale eCOGRA-Umfrage von Bluff-Magazin durchleuchtet

Das führende Pokermagazine "Bluff" gehörte zu den ersten Großpublikationen, die den kürzlich veröffentlichten Global Player Survey vom Online-Glücksspiel-Qualitätsprüfer eCOGRA diesen Monat ausgiebig studieren durfte und legte in seiner Berichterstattung den Fokus auf die Ergebnisse in Bezug auf Frauen im Poker. Bluff entdeckte in den Statistiken, dass Frauen heute mehr Poker spielen, als je zuvor. "Fast 30% aller Teilnehmer in dieser Ausführlichen Studie zur Untersuchung des Spielerverhaltens waren Frauen, verglichen mit 15% im Jahr 2004," so der Autor des Artikels, der weiterhin erklärt, dass auch führende Spielefirmen diesen Trend bestätigten, indem sich dort zunehmend Frauen in den oberen Führungsetagen wiederfänden.

Die weltumfassende Onlineumfrage wurde von der eCOGRA initiiert, einer Gesellschaft für Selbstkontrolle innerhalb der Gaming-Industrie, und von der Betting and International Gaming Research Unit der Nottingham Trent Universität durchgeführt. Bei der Studie handelt es sich um die bislang größte ihrer Art, bei der das Verhalten von Poker- und Casinospielern im Internet analysiert wurden - insgesamt 11.000 Spieler aus 96 Ländern nahmen an der Umfrage teil. Wenn man diese Informationen mit den Daten vergleicht, die vom "Internet Gambling and Wagering Business 2004" geliefert wurden, wird deutlich, dass der Anteil weiblicher Spieler in den letzten drei Jahren von 15% auf nahezu 30% gewachsen ist. Yara Wortmann, Gründerin der Poker- und Sportwettenseite Winunited.com, äußerte sich zu den Ergebnissen der Studie in dem Bluff-Artikel: "Wenn es um Poker geht, ziehen viele Frauen die Anonymität des Internets vor, um das Spiel ohne irgendwelche abfälligen Bemerkungen seitens der anderer Spieler kennen zu lernen. Wenn man sich allerdings selbst als Pokerseite inmitten des harten Wettbewerbs wiederfindet, muss man aus dieser Anonymität ausbrechen, um sich von der erdrückenden Masse an Spieleseiten abzuheben." "Die Spieleindustrie wächst mit hoher Geschwindigkeit und viele hoch qualifizierte Frauen betreten jetzt die Branche, da diese eine moderne und progressive Umgebung bietet, bei der die Arbeit Spaß macht und es gute Karriereperspektiven gibt," sagt Wortmann. "Bei Winunited.com werden die meisten Topstellen von Frauen besetzt. Dadurch hat sich der gesamte Marketingansatz der Firma verändert," enthüllt sie. "Wir begegnen unseren Kunden auf eine sehr persönliche Art und Weise," sagt die 37-jährige Wortmann." Letztes Jahr haben wir einen Schwarz-Weiß-Kalender mit Bildern einiger unserer weiblichen Angestellten produziert. Wir schickten diese Kalender unseren Kunden, um ihnen zu zeigen, wer hinter der Website steht und wer wir sind. Dadurch konnten wir viel Vertrauen und Loyalität bei unseren Kunden wecken und es wurden auch neue Kunden angezogen. Genauso, wie Frauen im Allgemeinen nach Anonymität ihres Privatlebens suchen, wenn sie mit ihrer Kreditkarte über das Internet bezahlen, wollen sie auch gerne genau wissen, mit wem sie es eigentlich zu tun haben. Genau das bieten wir ihnen und das hat sich bislang als erfolgreiches Konzept erwiesen."

Montag, 19. Februar 2007

Der berühmte US-Süßwarenhersteller Hershey und der WSOP-Organisator Harrah's Entertainment haben sich auf einen Sponsorendeal für die World Series of Poker 2007 geeinigt, nach dem US-Poker Spielern die Gelgenheit geboten werden soll, zwei "Sweet Seats" für das Hauptevent zu gewinnen. Hershey erhält dafür Publicity, insbesondere mit dem Titel "Offizielle Schockolade der WSOP 2007".

"Die Nummer 1 der Schokolade," schwärmt Jeffrey Pollack, Bevollmächtigter bei der WSOP, "bildet jetzt mit der Nummer 1 im Poker ein starkes Team. Wir sind stolz darauf, dass Hershey sich zu unserer wachsenden Sponsorengruppe gesellt hat."

Um seinen Teil des Vertrages zu erfüllen, wird Hershey demnächst eine Kampagne starten, bei der 2 "Sweet Seats" für das World Series of Poker Hauptevent auf dem Spiel stehen. Des Weiteren werden Trips nach Las Vegas verlost. Die Werbekampagne soll in ganz Amerika zwischen April und Juni dieses Jahres in den Läden durchgeführt werden.

Mehr als 20.000 Werbeflächen für Hersheys Standard-Schokoriegel werden mit dem WSOP-Logo und einem Hinweis auf das "Sweet Seats"-Gewinnspiel versehen.

Hershey erhält das Recht, Namen, Logo, Image und Design der World Series of Poker bei Werbeaktionen für Hersheys Produkte in Fernsehen, Funk, Printmedien, Internet und anderen Plattformen zu verwenden, sowie bei Werbegeschenken, Dreingaben, Prämien und anderen Aktionen.

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Freitag, 26. Januar 2007

Wieder einmal scheinen die Franzosen einem Exempel der USA zu folgen

Die französischen Behörden scheinen dem Beispiel ihrer amerikanischen Kollegen folgen zu wollen, nachdem sie bekannt gaben, dass ein führender poker room ein Werbeverbot zu befürchten habe. Die Medien berichteten, dass der französische Club "Le Salon des Ambassadeurs" sämtliche Hinweise auf einen der populärsten poker room im Netz, Pokerstars, vom Austragungsort seines angekündigten Turniers entfernt habe. Es scheint auch, als würden die Franzosen sich auch in Richtung einer Offensive gegen Onlinepoker und Onlineglücksspielen im Allgemeinen bewegen. Im September wurden Manager des Sportwettenangebots Bwin in Südfrankreich unter einer Variante des amerikanischen Unlawful Internet Gambling Enforcement Act (Vollstreckungsgesetz gegen unerlaubtes Internetglücksspiel) festgenommen. In einem anderen Schritt, der als symptomatisch für den "Krieg" gegen Onlineglücksspiele gesehen werden kann, verkündete die European Poker Tour (EPT) diesen Monat, dass die beliebte Station Deauville bei dieser Tour ausfallen werde. Das Turnier wurde nur mit einer knappen Notiz abgesagt, obwohl die EPT-Events 2005 und 2006 sehr gut angenommen worden waren.

 

Montag, 29. Januar 2007: Bodog trennt sich von Gold

World Series of Poker Champion und Online-Glücksspielgruppe hören auf

In den Fachmedien für Poker wurde berichtet, dass die Zusammenarbeit zwischen dem WSOP 2006 Champ Jamie Gold und der Onlineglücksspiel-Gruppe Bodog vorzeitig beendet werde. Die Reporter sagten, dass ein höherer Medienmanager im Dienst der Bodog Marketingfirma Riptown Media die Trennung bestätigte. Diese wurde mit normalen Managementerwägungen im amerikanischen Markt begründet, wobei mehr auf das Ende der Offline-Werbung als auf den kürzlichen Krach zwischen Jamie Gold und einem TV-Produzenten eingegangen wurde, bei dem es um eine angebliche Absprache zur Aufteilung des WSOP-Gewinnschecks von Gold ging. Der Sprecher von Riptown wird mit den Worten zitiert, "im Lichte unserer Entscheidung, sämtliche Offlinemarketinginitiativen in den USA einzustellen und uns stattdessen auf die Bemühungen zu konzentrieren, unsere Unterhaltungsmarke in Europa und Asien aufzubauen, hat Bodog die Geschäftsbeziehungen mit Jamie Gold beendet. Bodog hat die Zusammenarbeit mit Mr. Gold sehr genossen und wünscht ihm für seine zukünftigen Unternehmungen alles Gute."

Montag, 29. Januar 2007: Wieder Kampf der koreanischen Polizei gegen Online-Casinobetreiber

Fünf Betreiber in China werden von der koreanischen Polizei gesucht

Die koreanische Regierungsoffensive gegen Onlineglücksspiele setzte sich diese Woche mit einer Sammelklage gegen 76 Onlineglücksspieler fort, die beschuldigt werden, unidentifizierte Glücksspielwebseiten benutzt zu haben. Dies berichteten die Medien des Landes. Unter den Angeklagten findet sich eine interessante Auswahl der verschiedensten Bevölkerungsgruppen - so sind neben einem Studenten und einer Hausfrau auch ein Arzt und der Geschäftsführer einer Firma darunter. Sie haben mehr als einen Monat auf den Websites gespielt und jeweils mehr als 2 Millionen Won ausgegeben. Den meisten von ihnen war nicht bewusst, dass es für Glücksspiele im Internet gesetzliche Bestimmungen im Land gibt." Die koreanischen Behörden sind ebenso den fünf Onlinecasino-Betreibern auf der Fährte, die es den 76 Angeklagten ermöglichten, zu spielen. Hierfür wurde Unterstützung von Interpol angefordert um sie vor den Kadi zu bringen. Offenbar hatten sich die fünf ursprünglich im koreanischen Pusan aufgehalten, waren dann aber nach China geflüchtet, nachdem sie 2001 für das Anbieten illegalen Glücksspiels hochgenommen worden waren. Nach Angaben der Polizei eröffneten die in China lebenden Verdächtigen im April 2004 zwei Glücksspielwebsites unter der Verwendung Hong-Konger Server. So wurde eine Klientel von mehr als 20.000 Mitgliedern mithilfe von SMS-Werbung aufgebaut, die dann mit Onlineglücksspielen wie Poker oder "go-stop", einem koreanischen Kartenspiel versorgt wurden.
Insgesamt seien laut Angaben der Polizeit 13,5 Milliarden Won im Spiel gewesen. Die Spieler übertrugen die Einzahlungen bar auf die Bankkonten der Betreiber, welche ihnen dafür dann entsprechendes Spielgeld auszahlten, wobei 8% der Beträge als Kommission einbehalten wurden.
Laut Polizei gehören alle fünf Verdächtigen derselben Familie in Shenzhen an, von wo aus sie ihr illegales Glücksspielgeschäft weiterhin betreiben.

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